Billigflieger erobern den Luftraum
Billigflieger erobern immer mehr den Luftraum, sehr zum Ärger von großen Fluggesellschaften. Denn der Preisunterschied ist hier enorm und in einer Zeit, in welcher das Geld knapp ist, werden Billigflieger bevorzugt. Doch kaum jemand macht sich die Mühe hinter die Fassade zu blicken und nachzuprüfen, ob ein solcher Anbieter wirklich günstiger ist. Wer im Internet auf der Suche nach einem Flug ist, gibt meistens in einer Suchmaschine seine Daten ein und bekommt unzählige Angebote. Billigflieger stehen dann immer ganz weit oben auf der Liste. Doch werden hier nur die Flugpreise angezeigt, was der Kunde außerdem noch an Kosten tragen muss, steht in diesen Suchmaschinen nicht drin. Dies erfährt der Kunde dann oft erst bei der eigentlichen Buchung.
Preisfalle Billigflieger
Nicht immer ist der Billigflieger auch der günstigste Flieger. Tatsächlich gibt es einige wenige Plätze im Flugzeug, die wirklich günstig sind, doch sind diese stark begrenzt und es muss schnell gebucht werden. Je später gebucht wird, desto teurer werden die Sitzplätze. So kann es passieren, dass Passagiere, für den gleichen Flug und Service einmal 49 Euro zahlen und einmal 289 Euro, wenn sie von Berlin aus nach London fliegen wollen. Grund hierfür sind die vielen versteckten Kosten, die der Passagier außer dem angegeben Preis aus dem Internet noch zahlen muss. Steuern für Gepäck und Flugsicherheit, das Essen muss separat gezahlt werden usw. Hier kommen dann schnell hohe Summen zusammen, die es dem Urlauber auch ermöglicht hätten, bei einer normalen Fluggesellschaft zu buchen, bei der all inklusive auch all inklusiv bedeutet.
Sicherheit der Billigflieger
Billigflieger in Deutschland stellen kein Sicherheitsrisiko da. Hier müssen sich Fluggesellschaften an strenge Richtlinien halten, was die Wartung und Inspektion der Flugzeuge angeht. Zu gravierenden Unfällen ist es in den letzten Jahren in Deutschland nicht gekommen. In anderen Ländern sieht dies wieder völlig anders aus und es sollte zum Beispiel bei Inlandsflügen in Afrika nie ein Billigflieger gewählt werden. Zu hoch ist hier das Sicherheitsrisiko, denn es gelten weniger strenge Richtlinien bei den Flugzeugen. In den arabischen Emiraten hingegen befinden sich ebenfalls sehr gute Billigflieger, die ohne weitere Bedenken gebucht werden können. Die Gesetze sind hier ähnlich den Deutschen sehr streng und an die Billigflieger werden hohe Standards in Bezug auf die Sicherheit gesetzt. Kleiner Nachteil bei einigen deutschen Billigfliegern sind die Flughäfen. Nicht immer beginnt die Reise auf einem großen Flughafen, sondern die Flugzeuge starten und landen auf kleineren Flughäfen und ehemaligen Militärflughäfen. Dies erschwert oft die Anreise und ist ein zusätzlicher Kostenfaktor.
Schlaue Suche im Internet
Billigflieger kann man in großen Mengen im Internet finden. Wer sich hier ein wenig Zeit nimmt und die unterschiedlichen Angebote miteinander vergleicht, kann dennoch einiges an Geld sparen. Schnelligkeit ist weiterhin eine Eigenschaft, die sich bei der Suche um einen Billigflieger bezahlt macht. Die ersten Plätze sind meistens die günstigsten, doch sollte immer darauf geachtet werden, dass sämtliche Kosten bereits im Preis enthalten sind. In Reisebüros werden seltener Billigflieger angeboten, doch sollte auch hier einmal nachgefragt werden. Aktuell sind einige Reiseveranstalter dabei auch Billigflieger in ihr Programm mit aufzunehmen, die dann vor allem Städtereisen anbieten sollen.
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