Flughafen Paris Charles de Gaulle
Der Flughafen Paris Charles de Gaulle liegt nordöstlich von Paris und ist der größte Flughafen in Frankreich, wie auch der zweitgrößte Passagierflughafen in Europa. Die Air France nutzt den Flughafen als zentrales Liniendrehkreuz. Seinen Namen hat der Flughafen Paris Charles de Gaulle vom französischen Staatsmann und General Charles de Gaulle. Für die Wirtschaft Paris ist der Flughafen sehr wichtig und stellt mit 75.500 Beschäftigten bei 600 Unternehmen einen der wichtigsten Arbeitgeber Frankreichs dar. Am 09. März 1974 wurde der Betrieb am Flughafen Paris Charles de Gaulle aufgenommen. Der bisherige Flughafen Paris Orly reichte nicht mehr aus, um die hohen Passagierzahlen abzufertigen. Der neu gebaute Flughafen verfügte als moderner und innovativer über parallel laufende Landebahnen. Das bedeutet, dass hier gleichzeitig gestartet und gelandet werden kann, was eine größere Abfertigung ermöglicht.
Sicherheit
Die Sicherheit am Flughafen Paris Charles de Gaulle wird wie auf anderen Weltflughäfen groß geschrieben. Viele Flughäfen mussten seit den Terroranschlägen am 11. September in Amerika umdenken. Diese zeigten, wie einfach es Terroristen gemacht werden, kann solche Taten auszuüben. Auf dem Flughafen Paris Charles de Gaulle werden nicht nur die Passagiere sondern auch das Gepäck strengen Sicherheitsvorkehrungen unterworfen. Mehrfaches sichtbares und unsichtbares Überprüfen sorgt hier für Sicherheit. Doch ist der Flughafen Paris Charles de Gaulle wegen anderer Sicherheitsrisiken stark in der Kritik. Auf diesem Flughafen wie auf allen anderen Flughäfen ist der Funkverkehr nicht in Englisch, wie sonst üblich sondern in Französisch. Diese Tatsache hat im Jahr 2000 zum Zusammenstoß einer Shorts 330 der Fluggesellschaft Stream Line mit einer MD-80 von Air Liberté geführt. Die britische Crew bekam die Anweisungen auf Französisch nicht mit, dass die andere Maschine ebenfalls die Startfreigabe erhalten hatte. Hier muss über kurz oder lang ein Umdenken erfolgen und der Nationenstolz sollte zweitrangig sein. Genau einen Monat später kam es zum bisher schlimmsten Unglück auf dem Flughafen Paris Charles de Gaulle, als eine Concorde der Air France rund eine Minute nach dem Start abstürzte. Sie hatte Metallteile überfahren, die ein vorher startendes Flugzeug verloren hatte. Dieses Unglück führte zur Einstellung aller Concorde Flüge. Alle Insassen wie auch Menschen am Boden kamen ums Leben.
Wohnsitz Charles de Gaulle
Zwischen den Jahren 1988 und 2006 wohnte im Terminal 1 des Flughafen Paris Charles de Gaulle Mehran Karimi Nasseri. Er wurde auch Alfred oder Sir Alfred genannt, weil er sich selbst so umgetauft hatte. Er war auf dem Weg nach London, hatte aber seine Papiere verloren. Ihm wurde die Einreise nach London verweigert und er wurde nach Paris zurückgeflogen. Doch auch diese Regierung verweigerte ihm die Einreise, was ihn dazu bewegte hier weiter zu wohnen. Erst als er 2006 ins Krankenhaus musste, gab er seinen Wohnsitz auf und lebt seit diesem Zeitpunkt in einem Obdachlosenheim in Paris. Die Geschichte auf dem Flughafen Paris Charles de Gaulle wurde von Steven Spielberg verfilmt. Kein anderer als Tom Hanks spielt hier den Bewohner von Terminal 1. Der Flughafen Paris Charles de Gaulle ist mit den unterschiedlichen Verkehrsmitteln ohne Probleme zu erreichen. Auch der Transfer zum zweiten Flughafen Paris Orly dauert nicht lange, alle 30 Minuten verkehren hier Pendelbusse, die kostenlos die Passagiere befördern.
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